Diabetes mellitus ist die Volkskrankheit Nummer 1 in Deutschland. Wir zählen gegenwärtig etwa 8 Millionen Menschen in Deutschland, die an dieser Stoffwechselstörung erkrankt sind. Experten schätzen, dass etwa 40 bis 50 % der Betroffenen nichts von ihrer Erkrankung wissen. Dabei kommt insbesondere der Früherkennung dieser Stoffwechselstörung eine besondere Bedeutung zu, um Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus abzuwenden oder herauszuzögern. Deutschland nimmt in der Häufigkeit der Zuckererkrankung in Europa die Spitzenposition ein. Die Erkrankung betrifft auch immer jüngere Jahrgänge und macht auch vor Kindern und Jugendlichen nicht halt.

Bei den Symptomen Durst, verstärktes Wasserlassen, Müdigkeit und Gewichtsabnahme müssen wir hellhörig sein und dies als Hinweis auf eine Zuckerkrankheit werten. Um jedoch den Diabetes mellitus frühzeitig zu diagnostizieren, ist es wichtig, die Risikofaktoren für die Erkrankung zu erkennen. Diese sind z. B. eine erbliche Veranlagung, Übergewicht und körperliche Inaktivität, Bluthochdruckleiden, Schwangerschaftsdiabetes und laborchemisch Zeichen der Vorstufen der Zuckerkrankheit. Diabetesgefährdete Mitbürger müssen frühzeitig erkannt werden. Hilfreich sind hier z. B. die Diabetes-Risiko-Fragebögen. Setzt die Diabetesbehandlung frühzeitig, umfassend und effektiv ein, zeigt sie viele Jahre später noch positive Auswirkungen auf das arterielle Gefäßsystem.

Klinikum Bad Salzungen 2018

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