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Qualitätsmanagement

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Andreas Möller

Qualitätsmanager
Klinikum Bad Salzungen
Lindigallee 3
36433 Bad Salzungen
Tel.: 03695/64-4018
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Allgemeines zum Thema QM
In den letzten Jahren hat ein Begriff mehr und mehr den Gesundheitssektor und damit die Krankenhauslandschaft geprägt: Qualität.

Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung und Zertifizierung sind mittlerweile ein fester Bestandteil im Management deutscher Krankenhäuser.

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Bereich Qualitätsmanagement/Organisationsentwicklung

Seit dem Jahr 2005 verfügt das Klinikum Bad Salzungen über eine Stabsstelle Qualitätsmanagement, die der Verwaltungsleitung zugeordnet ist.

Der Qualitätsmanager ist seither für Patienten, Angehörige, Gäste, Führungskräfte und Mitarbeiter des Klinikums Ansprechpartner in qualitätsrelevanten Fragen (Tel. 03695/64-4018).

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QM-Strukturen und Aufgaben
Aufgaben/Verantwortung
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Qualitätspolitik
Die Qualitätspolitik bezeichnet unsere übergeordneten Absichten und die Ausrichtung des Klinikums zur Qualität. Dabei steht die Qualitätspolitik mit der übergeordneten Politik des Klinikums im Einklang und bildet den Rahmen für die Festlegung von Qualitätszielen.

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Qualitätsziele
Vision und Leitbild, die strategische Planung und die Qualitätspolitik unseres Klinikums bilden den Rahmen für die Festlegung von Qualitätszielen. Die Geschäftsführung legt in Abstimmung mit weiteren Führungskräften diese Ziele, die zur Verbesserung der Leistung des Klinikums führen sollen, fest.

Alle festgelegten Qualitätsziele sollten messbar sein, um eine wirksame und effiziente Beurteilung durch die Geschäftsführung zu ermöglichen.

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KTQ-Zertifizierung

Wofür steht KTQ?

In den Medien zum Thema Gesundheitsversorgung und auch im Krankenhausalltag ist es inzwischen sehr geläufig - das Stichwort „KTQ". Meistens fällt es im Zusammenhang mit den Fragen zur Qualität unserer Leistungen.
KTQ ist die Abkürzung für „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen" und beschreibt ein Zertifizierungsverfahren, nach dem Krankenhäuser einheitlich bewertet werden und das so eine Vergleichbarkeit der Leistungserbringer im Gesundheitswesen ermöglichen soll. Dabei erfüllt dieses Verfahren die rechtlichen Vorgaben des Sozialgesetzbuches zum Qualitätsmanagement in deutschen Krankenhäusern. In der Industrie sind solche Verfahren schon seit langer Zeit üblich (z.B. ISO 9000 oder EFQM).


Welche Vorteile hat das KTQ-System?

Eine Besonderheit der Zertifizierung nach KTQ ist die Aufteilung in zwei Schritte: eine Selbstbewertung und eine Fremdbewertung. Der Zertifizierung wird eine strukturierte Selbstbewertung vorangestellt, um Schwachstellen zu suchen und zu beseitigen, damit eine Zertifizierung in der Fremdbewertung durch Visitoren erfolgreich ist. Im Rahmen dieser Visitation werden Gespräche mit den Patienten und den Mitarbeitern des Krankenhauses geführt, die das Qualitätsmanagement hinterfragen.
Anhand der Kriterien des KTQ-Kataloges eingeschätzt und bewertet werden schließlich die Qualität der internen Abläufe sowie deren planungsgerechter Umsetzungsgrad.
Am Ende der Visitation steht ein Bericht der Visitoren mit der Empfehlung, das KTQ-Zertifikat zeitlich befristet zu erteilen - oder auch nicht.

Zur Zertifizierung gehört auch, dass die Qualität der Leistungen transparent nach außen dargestellt und den Patienten, überweisenden Ärzten und Kostenträgern zugänglich gemacht wird. Dies erfolgt über die Homepage der KTQ-GmbH (www.ktq.de), in der die Qualitätsberichte der zertifizierten Krankenhäuser für die Zeit der Gültigkeit des Zertifikates eingestellt werden.


Der KTQ-Katalog

Der KTQ-Katalog wurde 2009 komplett überarbeitet und besteht aus einem umfangreichen Erhebungsbogen für die Strukturmerkmale des Krankenhauses (wie z.B. Bettenzahlen, Leistungsspektren, Fachabteilungen, häufig vorkommende Diagnosen und Operationen) sowie einem „Frageteil" mit ca. 720 Fragen, die sich auf 63 Kriterien in folgenden 6 Kategorien verteilen:

  • Patientenorientierung
  • Mitarbeiterorientierung
  • Sicherheit im Krankenhaus
  • Informationswesen
  • Krankenhausführung
  • Qualitätsmanagement

In der Patientenorientierung wird der Weg eines Patienten durch das Krankenhaus von der Patientenaufnahme über die Planung und Durchführung der Behandlung bis zur Entlassung dargestellt und abgefragt.

Zentrale Punkte der Kategorie Mitarbeiterorientierung sind die Personalbedarfsplanung, die Sicherstellung der Qualifikation des Personals und die Integration von Mitarbeitern.

Unter Sicherheit im Krankenhaus werden die Gewährleistung einer sicheren Umgebung für die Patienten, die Hygiene und die Bereitstellung von Materialien aufgeführt. Brandschutz, Arbeitssicherheit oder Hygienerichtlinien werden hier abgefragt und bewertet.

Das Informationswesen steht für den sicheren Umgang mit den Patientendaten, die Weiterleitung von Informationen und die Nutzung der modernen Informationstechnologien.

Die Krankenhausführung ist entscheidend für die Effektivität und Effizienz der Leistungserbringung. Wichtige abzufragende Punkte sind hier z.B. die Erstellung eines Leitbildes, eine Zielplanung und die Berücksichtigung ethischer Fragestellungen.

Das letzte Element des Kriterienkataloges, das Qualitätsmanagement, umfasst Fragen zum systematischen und zielorientierten Umgang mit den Abläufen innerhalb des Krankenhauses. Wesentlich hierfür ist die Einbindung aller Krankenhausbereiche in das Qualitätsmanagement sowie Verfahren zur Ermittlung und Verwirklichung von Qualitätszielen. (z.B. Arbeit mit Kennzahlen, Nutzung von Befragungen, Prozessmanagement, Benchmarking).


Unser Weg zur KTQ-Re-Zertifizierung

Nach der erfolgreichen KTQ-Erstzertifizierung (05. - 08. November 2007) nutzten wir insbesondere den KTQ-Visitationsbericht sowie das klinikinterne Prozess- und Projektmanagement, um unsere Strukturen und Abläufe kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Dieser Prozess wurde mit Blick auf die angestrebte Rezertifizierung nochmals intensiviert. In Anlehnung an die guten Erfahrungen während des Projektes zur Erstzertifizierung nach KTQ im Jahr 2007 nutzten wir das erworbene Know how und bildeten im November 2009 zu jeder der sechs KTQ-Kategorien eine Arbeitsgruppe (Kategorien-Teams), wobei diesen jeweils Mitglieder des QM-Teams vorstanden und die selbstkritische Bearbeitung des KTQ-Fragenkataloges koordinierten.
Die Ergebnisse wurden anschließend durch den Bereich Qualitätsmanagement / Organisationsentwicklung überarbeitet und zu einer umfassenden Selbstbewertung des Klinikums zusammengetragen. Parallel wurden bei Bedarf Maßnahmen zur Optimierung abgeleitet und systematisch umgesetzt.


Unser aktueller Stand

Vom 31. Oktober bis zum 04. November 2011 nahmen drei externe Visitoren* und zwei Visitationsbegleiter der „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen" (KTQ) das Klinikum Bad Salzungen, seine Prozesse und Strukturen sowie die Mitarbeiter genau unter die Lupe und fassten die Ergebnisse in einer abschließenden Bewertung zusammen, nach der man die KTQ-Zertifizierung des Klinikums Bad Salzungen klar befürwortet hat.

 

Die offizielle Übergabe des neuen KTQ-Zertifikates erfolgte am 06. Januar 2011 durch den Leiter der von uns gewählten Zertifizierungsgesellschaft „Green & Ibex" (www.green-ibex.de).

Hier finden Sie unseren KTQ-Qualitätsbericht.
Ergänzt wird dieser durch den Gesetzlichen Qualitätsbericht.


* Externe Visitoren sind durch die KTQ-GmbH für den Visitationsprozess besonders geschulte Praktiker aus verschiedenen Krankenhausbereichen (z.B. Ärzte, Pflegedienstleiter, Verwaltungsmitarbeiter)

Der KTQ-Katalog wurde 2009 komplett überarbeitet und besteht aus einem
 
Gesetzlicher Qualitätsbericht
Seit dem Jahr 2005 sind alle Krankenhäuser gemäß § 137 Abs. 1 Satz 3 Nr. 6 SGB V verpflichtet, einen Qualitätsbericht zu veröffentlichen, der die Qualitätsbemühungen der einzelnen Einrichtungen darstellen soll.

Den Gesetzlichen Qualitätsbericht des Klinikums Bad Salzungen finden Sie hier.

 
Projekte
QM-Projekte sind einmalige, zeitlich begrenzte Prozesse zur Erreichung von Qualitätszielen.

Dabei bietet die strukturierte Arbeit in Projekten vielfältige Möglichkeiten zur Optimierung verschiedenster Prozessabläufe und fördert zugleich die interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit.

Auf der Grundlage eines eigenen Projektmanagement-Handbuches wurden in der jüngeren Vergangenheit u.a. folgende ausgewählte Projekte des Qualitätsmanagements am Klinikum Bad Salzungen durchgeführt:

  • Entwicklung von Vision und Leitbild
  • Entwicklung eines Pflegeleitbildes
  • Aufbau des Ideenmanagements
  • Aufbau des Beschwerdemanagements
  • Aufbau eines Medizinischen Versorgungszentrums
  • Beteiligung am Forschungsprojekt „Schmerzfreies Krankenhaus"
  • Entwicklung und Implementierung Klinischer Behandlungspfade
  • Entwicklung des Klinikums zum Rauchfreien Krankenhaus
  • Zufriedenheitsbefragungen
 
Beschwerdemanagement
Ziel des Beschwerdemanagements ist nicht ein zufriedener, sondern ein begeisterter Patient, Angehöriger oder Gast, der unser Klinikum im Idealfalle weiter empfiehlt.

Natürlich besteht auch die Möglichkeit, dass ein Kunde wenig begeistert war. Eine Beschwerde ist somit Ausdruck von Unzufriedenheit, kann enttäuschte Erwartung sein, kann sich auf eine Dienstleistungen oder andere Aspekte beziehen.

Im Gesundheitswesen ist die Anzahl von Patienten bzw. Personen, die ihre Unzufriedenheit zum Ausdruck bringen, sehr gering, umso höher ist erfahrungsgemäß hingegen die Anzahl von nicht gegenüber dem Klinikum geäußerten Beschwerden. So stehen rein statistisch hinter jedem Patienten, der sich tatsächlich beschwert, sieben (!) unzufriedene Patienten, die leider nicht mit uns, sondern mit anderen über ihre Unzufriedenheit sprechen.

Damit ist jedoch niemandem geholfen, weil der zu verbessernde Sachverhalt nicht an die Stelle kommt, wo er verbessert werden kann. So bleibt der Patient weiter unzufrieden, das Klinikum und seine Mitarbeiter erfahren nichts vom empfundenen Missstand. Und so werden womöglich auch künftige Patienten mit dem weiter bestehenden Defizit konfrontiert.

Um dem zu begegnen wurde ein systematisches und strukturiertes Beschwerde-management für mündliche und schriftliche Beschwerden installiert, das uns bei entsprechenden Hinweisen ein zügiges und angemessenes Reagieren im Kundensinne ermöglicht.

Haben Sie Grund zu einer Beschwerde?
Möchten Sie uns Lob oder Anerkennung mitteilen?
Haben Sie Vorschläge zur Verbesserung unserer Abläufe?

Dann wenden Sie sich bitte an unser Personal oder an unseren Qualitätsmanager, Herrn Andreas Möller (Telefon: 03695/64-4018).

Alternativ können Sie uns Ihr Anliegen auch per Patientenfragebogen "Ihre Meinung ist uns wichtig!" mitteilen.

 
Befragungen
Parallel zum Beschwerdemanagement geben wir unseren Patienten im Rahmen einer kontinuierlichen Befragung die Gelegenheit, freiwillig und anonym ihre Zufriedenheit zu verschiedenen Aspekten der Behandlung in unserem Klinikum einzuschätzen und uns darüber zu informieren. Uns wird hierdurch die Möglichkeit gegeben, die Abläufe im Klinikum "durch die Augen" der Patienten und ihrer Angehörigen zu sehen. Diese Fragebögen ("Ihre Meinung ist uns wichtig!") werden zu Beginn des Aufenthaltes ausgehändigt und können ausgefüllt an verschiedenen Stellen im Klinikum eingeworfen werden.

Um im Ergebnis auch hier ganz konkret Verbesserungen zum Wohle unserer Patienten und ihrer Angehörigen einleiten zu können, erfolgt turnusmäßig und bezogen auf den jeweiligen Bereich einmal im Quartal eine Auswertung der ausgefüllten Fragebögen.

Neben der kontinuierlichen Patientenbefragung nutzen wir folgende Befragungen für eine Optimierung unserer täglichen Arbeit und die weitere positive Entwicklung unseres Klinikums:

  • Mitarbeiterbefragung
  • Persönliche Patientenbefragung (im Dialog)
  • Poststationäre Patientenbefragung
  • Einweiserbefragung
  • Feedbackbögen zum Entlassungsmanagement (bei erforderlicher Nachsorge)
  • Telefoninterviews zum Entlassungsmanagement
  • Feedbackbögen im Rahmen interner sowie öffentlicher Fortbildungs- bzw. Informationsveranstaltungen
 
Unsere Linkempfehlungen

www.bqs-online.de
BQS Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung gGmbH

www.ktq.de
Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen GmbH

CIRS-Bericht
CIRS-Bericht (Medizinisches Fehler- und Risikomanagement)

 


 
 

Klinikum Bad Salzungen GmbH

Lindigallee 3
36433 Bad Salzungen

Telefon:
03695 / 64-0
Fax:
03695/64-1443

E-Mail:
info @ klinikum-badsalzungen.de
Internet:
http://www.klinikum-badsalzungen.de

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