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Benefizangeln für kriegsverletzte Kinder
stz, 14.07.2004

2500 Euro spendet der Fischereiverein Oberzella für die Behandlung kriegsverletzter Kinder im Klinikum Bad Salzungen. Das Geld war kürzlich beim Benefizangeln zusammengekommen.

OBERZELLA - Drei Tage lang feierten der rund 50 Mitglieder starke Fischereiverein und die Sportgruppe das Teichfest in Oberzella, verbunden mit einem großen Benefizangeln. 28 Mannschaften mit insgesamt 150 Teil- nehmern waren aus dem In- und Ausland angereist, freute sich Vereinsvorsitzender Volker Wingold über die große Resonanz. Lobende Worte für diese Art der Veranstaltung gab es vom Vorsitzenden des Verbandes deutscher Sportfischer, der das Teichfest eröffnete. An Gewässern in Unterbreizbach, Breitungen, Frauensee und Tiefenort gingen die Teams an den Start, um beim Hegefischen die Artenvielfalt, die Alters- struktur und den Gesundheitszustand der Fische zu erkunden. Insgesamt wurden 670 Kilogramm Fisch geangelt. Unterstützung erhielt der Fischereiverein im Vorfeld bei der Herrichtung der Angelplätze. Das müsse man auch einmal lobend erwähnen, meinte der Vereinsvorsitzende. Für Neulinge wurde zum Teichfest Angeln für jedermann angeboten.

 

So könne man Jugendliche aus der Um- gebung für den Angelsport und das Vereinsleben interessieren, erklärte Volker Wingold. Zum Familiennachmittag kamen die Kleinen mit Büchsenwerfen und Armbrust- schießen voll auf ihre Kosten. Attraktion des gemütlichen Teils ist immer die Tombola mit wertvollen Preisen. 2500 Euro konnte der Fischereiverein so für einen gemeinnützigen Zweck spenden. Wie jedes Jahr hatte man sich das Projekt "Friedensdorf" heraus- gesucht, das sich um Operationen für kriegsverletzte Kinder kümmert. Das Oberzellaer Geld geht direkt an das Klinikum in Bad Salzungen, das demnächst kriegs- verletzten Kindern aus Afghanistan helfen wird. "Und wir werden natürlich nachfragen, was mit dem Geld genau passiert", erklärte Volker Wingold. Im Herbst oder Frühjahr, hat er erfahren, sollen wieder kriegsverletzte Kinder in Bad Salzungen operiert werden. SUSANNE MÖLLER

 
 
 

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