|
stz, 01.09.2003
Auf dem Bad Salzunger Ex-KrankenhausGelände entsteht ein Altenpflegezentrum für 94 Bewohner Beim Richtfest für das künftige Altenpflegezentrum (wir berichteten) auf dem ExKrankenhaus-Gelände in Bad Salzungen, das Mitte 2004 in Betrieb gehen soll, stellte Klinikum-Geschäftsführer Wolfgang Mauritz auch das Konzept vor.
BAD SALZUNGEN - Er erinnerte daran, dass erste Überlegungen, so etwas aufzubauen, bereits Anfang 1994 entstanden waren. Neun Jahre hätte man warten müssen, ehe das Vorhat>en umgesetzt werden konnte. "Aber auch wenn wir öffnen, fehlen in Thüringen immer noch mehr als 4000 Pflegeplätze" , machte er die Situation deutlich. So gebe es auch bereits die ersten Anmeldungen für einen Platz im Altenpflegezentrum. Im ehemaligen Krankenhaustrakt, der bis zum September 2002 130 internistische Patienten, das Labor und die Funktionsdiagnostik beherbergte, sollen künftig in sieben Wohnbereichen 94 Heimbewohner Platz finden. Angeboten werden 80 Einzel- und sieben Doppelzimmer. Die Größe der Einzelzimmer, inklusive einer Nasszelle mit Dusche, WC und Handwaschbecken, variiert zwischen 20 und 22 Quadratmetern, Doppelzimmer liegen bei 33 Quadratmetern. "Die Zimmer sind zwar möbliert, lassen aber auch individuelle Gestaltungen zu, haben Telefon sowie Fernsehanschluss. Jeder Wohnbereich hat eine Küche, ein Stationsbad, einen Auftenthaltsraum und weitere Begegnungsstätten.
Inmitten zweier Wohnbereiche liegt der Pflegedienststützpunkt und garantiert, bei Bedarf schnell vor Ort zu sein", ging der Geschäftsführer weiter ins Detail. Nur eine Station ist für das Erdgeschoss vorgesehen, da hier noch Aufnahme, Verwaltung, Küche und Technikbereich untergebracht sind. Geplant ist hier zudem ein großzügiger Aufenthaltsbereich, wo auch andere Bürger der Stadt ihr Mittagessen einnehmen können. Vor dem Gebäude soll ein attraktiver Park entstehen. In der Ex-Paul-Geheeb-Schule in unmittelbarer Nähe, in der später eine internistische Station untergebracht war, werden noch drei Wohneinheiten mit 13 Plätzen für eine Senioren-Wohngemeinschaft untergebracht, eine Anregung der Heimaufsicht. "Ich denke, dass wir mit dem Pflegezentrum und der WG eine zukunftsweisede Einrichtung schaffen", meinte Wolfgang Mauritz. Optimale Voraussetzungen biete auch die Lage zur Innenstadt, zum Burgsee und zu kulturellen Einrichtungen. (hn)
 |