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Jubiläumskind mit Blumen begrüßt |
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stz, 18.11.2003
In diesem Jahr könnten mehr Neugeborene als sonst in Bad Salzungen das Licht der Welt erblicken
"Je mehr Kinder desto besser", freute sich der Geschäftsführer des Bad Salzunger Klinikums Wolfgang Mauritz. Mit einem großen rosafarbenen Blumenstrauß gratulierte er gestern Anja Klatt. Ihr ist es zu verdanken, dass im Klinikum in diesem Jahr schon jetzt das 500. Baby auf die Welt kam.
BAD SALZUNGEN - Froh hielt die 30-jährige Gerstungerin ihre kleine Tochter Linda in den Armen als Chefärztin Dr. Kornelia Franke und der Klinik-Chef zur Gratulationscour kamen. Anja Klatt hat bereits einen zweijährigen Sohn und freut sich daher über das Mädchen. "Ein Pärchen ist besonders schön", sagte sie gerührt. Ihr erstes Kind hatte die junge Frau in einem Eisenacher Krankenhaus zur Welt gebracht. Dass sie sich diesmal für das neugebaute Klinikum in der Kurstadt entschieden hat, freut besonders die Chefärztin der Klinik für Geburtshilfe im Klinikum. Auch mit der wieder ansteigenden Zahl von Geburten ist Kornelia Franke zufrieden. Während im vergangenen Jahr erst am 14. Dezember ein halbes Tausend Kinder geboren war, wird diese statistische Schallmauer in diesem Jahr schon einen Monat früher durchbrochen.
Auch Anja Klatt hat ihre Wahl nicht bereut. Mittags kurz vor dreizehn Uhr hat sie nach acht Stunden kräftezehrender Anstrengung ihr Kind ohne Komplikationen auf die Welt bringen können. Sie ist froh über die Qualität der Betreuung im Krankenhaus. Das kleine Bettchen steht gleich neben ihrem großen Bett. Jederzeit kann sie auf die Hilfe der Krankenschwestern zählten, die auch beim Stillen ratgebend zur Seite stehen. Chefärztin Dr. Kornelia Franke möchte langfristig den Titel "stillfreundliches Krankenhaus" erwerben. Noch fehlt ihr dafür die ausreichende Anzahl von Still- beraterinnen, eine der Voraussetzungen für das ambitionierte Ziel. Derzeit ist eine Mitarbeiterin im Krankenhaus auch als Still- beraterin beschäftigt. Viele Frauen sind beruhigt über die verschiedenen Möglich- keiten im Klinikum, ein Kind auf die Welt zu bringen. Wenngleich nicht alles immer genutzt wird. "Nicht mal zehn Prozent der hier geborenen Kinder kommen in der Badewanne zur Welt", schätzt die Medizinerin ein. (ks) |