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Grundsteinlegung im September |
Freies Wort, 21.08.1999 Die Arbeiten am Kreiskrankenhaus-Neubau am Lindig sind voll im Zeitplan. An der Baustelle des neuen Kreiskrankenhauses auf dem Bad Salzunger Lindig ist nun schon der Grundriss des Gebäudes zu sehen. Über den Fortgang der Arbeiten unterhielt sich Redaktionsmitglied Reiner Hein mit Kreiskrankenhaus-Geschäftsführer Wolfgang Mauritz und Architekt Mathias Kirschner
Alles im Plan? Wolfgang Mauritz: Das kann man mit Fug und Recht sagen. Es gibt keinen Zeitverzug. Zur Zeit arbeiten fünf Firmen, davon eine aus Sachsen und die übrigen aus der Region. Was wurde an Erde bewegt und wie geht es weiter? Wolfgang Mauritz: Rund 120 000 Kubikmeter Erde und Steine wurden bisher bewegt. In der nächsten Woche geht es weiter mit der Betonierung der Bodenplatte. Mathias Kirschner: Der Kernbereich der Bodenplatte, hierauf stehen dann zum Beispiel die Eingangshalle und die Aufzüge, ist bereits betoniert. Erste Wände des Installationskellers sind fertig. Die gesamte Bodenplatte misst rund 6000 Quadratmeter und es werden insgesamt etwa 1850 Kubikmeter Beton für die Sohle benötigt. Wann ist die Grundsteinlegung? Wolfgang Mauritz: Am 8. September. Der Ministerpräsident hat sein Kommen zugesagt. Wie weit sind die Ausschreibungen? Wolfgang Mauritz: Am nächsten Dienstag erfolgt die Vergabe für die ersten gärtnerischen Arbeiten. Die Vorbereitungen für die Bepflanzung, die im Oktober erfolgt, laufen dann ab September. Mathias Kirschner: Wir setzen im ersten Abschnitt – das betrifft drei Seiten des Krankenhauses – rund 40 Großbäume. Ingesamt sollen es einmal 300 sein. Mit den ersten Bepflanzungen wollen wir auch die Lärm- und Staubbelästigung für die Anwohner minimieren. Wir beginnen auch deswegen so zeitig, damit beim Einzug dann schon alles begrünt ist. Für wann ist der vorgesehen? Wolfgang Mauritz: Die Rohbaufertigstellung ist für August nächsten Jahres geplant. Dann haben wir zwei Jahre für den Ausbau Zeit, sodass die Inbetriebnahme im Herbst 2002 anvisiert ist. Wird es eine Winterpause geben? Mathias Kirschner: Nein. Wir können bei der Einschätzung des Winters natürlich nur von Erfahrungswerten der letzten Jahre ausgehen. Danach gibt es etwa vier problematische Wochen. Es ist alles eine Frage der Temperaturen: Wenn es gegen die Vernunft geht, müssen die Arbeiten eingestellt werden. Sonst gibt es mehr Schaden als Nutzen. Auf alle Fälle soll es weiter zügig vorangehen. Danke für das Interview.   Wo sich jetzt am Krankenhaus-Neubau sechs Kräne drehen, werden bis zu neun im Einsatz sein, um die Termine zu halten.  Mathias Kirschner und Wolfgang Mauritz (r.).
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