Für die ärztliche Diagnose liefert die Laboratoriumsmedizin, neben Krankheitsvorgeschichte, körperlicher Untersuchung und bildgebenden Verfahren, einen unerlässlichen, oft entscheidenden Beitrag. Daneben besitzt sie große Bedeutung für die Verlaufskontrolle von Krankheiten und für die Beurteilung des Therapieerfolges. Der Leistungsumfang des mit modernsten Geräten ausgestatteten Zentrallabors umfaßt die gesamte Palette der labormedizinischen Routinediagnostik, wie Transfusionsmedizin und Blutkonserventepot, Klinische Chemie, Mikrobiologie und Infektionsimmunologie, Immunologie, Allerergologie, Hämatologie und Gerinnung, sowie Medikamentenspiegelbestimmung und Toxikologie.
 Elektronische Datenverarbeitung ermöglicht kurze Diagnosezeiten im Dienste des Patienten. Das akademisch geleitete Zentrallabor erbringt jährlich über 850.000 Analysen. Es kooperiert mit regionalen Reha-Einrichtungen sowie dem ambulanten Versorgungsbereich. Außerdem fungiert es für mehrere benachbarte Krankenhäuser der Regel- und Schwerpunktversorgung als Einsendelabor für Knochenmarkuntersuchungen. |
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