|
Behandlung von Schwindelerkrankungen (z.B. Mb. Meniere) |
Schmerzlose Injektion eines Medikaments in das Mittelohr bei Meniere Erkrankung
|
Der Mb. Meniére ist durch rezidivierende Schwindelanfälle gekennzeichnet, die es dem Patienten häufig unmöglich machen, sich im normalen Alltag zu bewegen. Bei Versagen der konservativen Therapie kommen operative Maßnahmen in Frage. Unter diesen, stellt die Injektion von Gentamycin ins Mittelohr den minimal invasivsten Eingriff dar. Unter örtlicher Betäubung wird das Medikament, welches die Gleichgewichtszellen abtötet, einmalig ins Mittelohr injiziert (sh.Abb.). Durch Ausschaltung des Gleichgewichtsorgans auf der betroffenen Seite kommt es kurzfristig zu einem Schwindelanfall. Im Gegensatz zu früheren Techniken, bei denen Gentamycin kontinuierlich über einen längeren Zeitraum gegeben wurde, ist das Risiko einer Hörschädigung äußerst gering.
|
|